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Gilera Saturno, ein sehr schlankes und graziles Mopped, es erschien mir als der sinn- und zeitgemäße Nachfolger einer Ducati Desmo 250/350/450 MK2. Sie ist recht klein,
ohne von den Proportionen her puppig zu wirken, nur muß ich mich mit meinen 1.85 schon recht deutlich zusammenfalten. Sie wurde ursprünglich auch (nur) für den japanischen Markt gebaut, fand aber in Deutschland so viel
Gefallen, daß Gilera nochmal welche nachgeschoben hat.
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Allerdings habe ich mich nie so recht drauf wohlgefühlt, trotz aller Einstellerei von Armaturen und Fahrwerk (längere Vorspannbuchsen in der Gabel, härteres Öl,
White-Power Federbein). Auch der Motor ist nicht so der Brecher, ein ‘aktueller’ Einzylinder, peitscht unter 3000/min heftig auf der Kette, über 6500/min ist’s auch nix, in engen Kurven muß man vorher zwei Gänge runterschalten,
um drin nicht zu verhungern oder mit schlagendem Hinterrad wegzueiern. Schien aber wirklich mein Problem zu sein, andere sind damit erfolgreich SOS gefahren. Dabei hatte ich sogar die italienische Motorausrüstung (eingetragen),
mit der deutschen soll das noch viel schlimmer sein.
Das gipfelte im September 1997 in meinem ersten “richtigen” Motorradunfall mit zwei gebrochenen Wirbeln, Lähmungserscheinungen und monatelanger Reha-Phase ... Das war
eine der Folgen:
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